Peinlicher Auftritt von B90/Grüne in Zwickau

Geschrieben am 04.03.2010 von Jersygirl Diana Vogel

Das Gegenteil von “gut” ist bekanntlich “gut gemeint”. Nur so ist der peinliche Auftritt des Zwickauer Grünen-Politikers Thorsten Poth am 4. März in der Zwickauer Innenstadt zu erklären.

Er hatte die Medien zu einem Vor-Ort-Termin in die Innere Plauensche Straße / Ecke Peter-Breuer-Straße eingeladen, um dort ein neues Konzept zum behindertengerechten Ausbau der Ladenpassage zu präsentieren. Anwesend waren auch Vertreter der Stadt und ein gehbehinderter Mann im Rollstuhl, der sich an diesem Tag wahrscheinlich am Meisten hinters Licht geführt fühlte.

Gleich zu Beginn der “Präsentation” machte die Vertreterin der Stadtverwaltung – völlig zu Recht – klar, dass es überhaupt nichts zu präsentieren gäbe, da es weder konkrete Planungen noch sonstige relevante Informationen gibt. Die “Präsentation” war wohl eher ein Wunschdenken des Grünen-Politikers.

Die Vorsitzende der Piratenpartei Zwickau, Diana Vogel, meint dazu: “Natürlich kann und sollte ein Politiker die Medien über seine Visionen informieren. Dazu aber eine Vertreterin der Stadtverwaltung vor den eigenen Karren zu spannen, die einem Hirngespinst einen offiziellen Anstrich verleihen soll, geht entschieden zu weit und ist unseriös.”

Der Spuk war aber alsbald vorbei und die Vertreter der Medien waren nach 10 Minuten wieder verschwunden.

Posted in Whistleblowing | 2 Comments »

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2 Kommentare

  1. Zwickau - Blog - 04 Mar 2010 sagte:

    [...] Piratenpartei Zwickau » Blog Archive » Peinlicher Auftritt von B90 … [...]

  2. Thorsten Poth sagte:

    Schlechte Gedanken bringen schlechte Kommentare oder nur schlecht recherchiert?…denn es war keine Präsentation sondern ein Arbeitstreffen und es sollte über die Medien gehen, damit alle Behinderten wissen, dass schon in der Vorplanung der Baumaßnahmen wichtige Berührungspunkte aufgegriffen werden. Ein Konzept gab es gar nicht, denn es sollte Vor-Ort auf evtl. Probleme hingewiesen werden. Und der behinderte Mann brachte seine Erfahrungen an. Auch er sowie alle Anderen brachten Wünsche ein, die die Vorstellungen behinderter Menschen wiederspiegeln. Schließlich geht es hier um Unterstützung behinderter Menschen und das ist überhaupt nicht peinlich oder unseriös!

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